Anregende Impulse und engagierte Diskussionen am ökumenischen Gemeindeabend in der evangelischen Kirche in Herrischried am 8. Oktober 2026. Susi Kaiser und Tanja Wycisk begrüßten elf erwartungsvolle Teilnehmende.
"Morgen fange ich an. Ganz bestimmt morgen!"

Quelle: Rita Möckli

Quelle: Rita Möckli

Quelle: Rita Möckli

Quelle: Rita Möckli
Der Abend begann mit einem Austausch nach Speeddating-Art zu Fragen wie: was ist mein Aufschiebeklassiker; was bringt mich in Bewegung, wenn ich etwas lange vor mir herschiebe; welchen Vorsatz habe ich zuletzt gefasst; welche harmlose Ausrede benutze ich am häufigsten etc., so kam man schnell miteinander ins Gespräch.
Warum schieben wir den Anfang oft so weit vor uns her? Vielleicht, weil ein echter Beginn immer auch ein Wagnis ist. Anfangen bedeutet, Vertrautes loszulassen. Sich trauen heißt, das Risiko einzugehen, dass nicht alles perfekt läuft. Bilder wurden um eine große Kerze ausgelegt - welches Bild erinnert mich an einen Neuanfang oder ein aktuelles Thema im Alltag - und Gedanken dazu einander in der Runde erzählt.
Es wurde uns das Arbeitsschema SMART vorgestellt, mit dessen Hilfe es leichter fällt, ein schon länger aufgeschobenes Vorhaben endlich anzupacken: Ein Ziel wird konkret formuliert; dieses Ziel muss sich lohnen und uns Freude machen; sichtbare Messpunkte des Erfolgs werden festgelegt; auf dem Weg zu diesem Ziel dürfen wir uns nicht überfordern und wir setzen uns feste Termine. So fällt es leichter z. B. mit dem Aufräumen des Kellers zu beginnen!
Nach einer Erfrischungspause mit leckeren Knabbereien, ging es weiter mit der Jona-Geschichte. Jona hat sich zuerst vor dem ungewöhnlichen Auftrag von Gott gefürchtet und wollte fliehen. Nach dem Aufenthalt im Walfisch im Meer, zog er nach Ninive und überbrachte den Bewohnern die Botschaft, dass Gott wegen ihrer Bösartigkeit ihre Stadt vernichten will. Er erlebte, wie Gott ihn führte. Danach war er wiederum enttäuscht, weil Gott der Stadt Gnade gewährte.
In Gruppen überlegten wir und erzählten einander, wo es in unserem Alltag und im Glaubensleben Parallelen dazu gibt.
Mit ermutigenden Segensworten wurde der Abend und die Runde geschlossen und alle gingen mit einer geweiteten Sicht auf das bearbeitete Thema nach Hause!



